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Suchbegriff: Unternehmensnachrichten

Eine dänische Boykott-App namens „UdenUSA“ ist zum meist heruntergeladenen kostenlosen App im dänischen App Store geworden und hilft Verbrauchern dabei, US-Lebensmittelprodukte zu identifizieren und zu meiden, während die Spannungen um Grönland weiter anhalten. Die Bewegung, zu der auch eine Facebook-Gruppe mit 110.000 Mitgliedern gehört, entstand aus Protesten gegen Trumps Handelspolitik und seine Drohungen, Grönland zu erwerben. Während Experten die langfristigen Auswirkungen auf große US-Unternehmen in Frage stellen, spiegelt die Popularität der App die wachsende Ablehnung amerikanischer Waren durch die Verbraucher in Dänemark wider.
Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont verkauft den Uhrenhersteller Baume & Mercier im Rahmen einer privaten Transaktion mit nicht bekannt gegebenen finanziellen Bedingungen an die italienische Damiani-Gruppe. Die Übernahme erweitert das Portfolio von Damiani, zu dem Schmuckmarken und Einzelhändler gehören, während Baume & Mercier voraussichtlich von der starken Präsenz und dem Vertriebsnetz von Damiani in Italien profitieren wird. Die Transaktion soll im Sommer 2026 abgeschlossen werden, wobei Richemont während der Übergangsphase operative Unterstützung leisten wird.
Die geplante Übernahme der Fondsplattform Allfunds durch die Deutsche Börse für 5,3 Milliarden Euro hat die Aktionäre erfreut, sodass die Aktien um über 3 % gestiegen sind. Der Deal, der größte in der Geschichte der Deutschen Börse, umfasst 6 Euro in bar pro Aktie plus Aktien und Dividende. Während die Großaktionäre ihn unterstützen, ist die Zustimmung der EU-Wettbewerbskommission weiterhin ungewiss, wobei einige Analysten die Wahrscheinlichkeit dafür auf nur 50 % schätzen. Die Fusion zielt darauf ab, Kostensynergien in Höhe von 60 Millionen Euro zu erzielen und die europäischen Kapitalmärkte zu stärken, obwohl weiterhin Bedenken hinsichtlich einer marktbeherrschenden Stellung bestehen.
Der Backwarenhersteller Aryzta hat für das Geschäftsjahr 2025 eine erfreuliche Entwicklung mit positiven Kennzahlen gemeldet, darunter eine starke Cashflow-Entwicklung und ein einstelliges organisches Wachstum. Die Börse reagierte positiv mit massiven Kaufaktivitäten, und das Unternehmen investiert 40 Millionen Euro in eine neue Burgerbrötchenfabrik in Portugal. Die endgültigen Zahlen werden Anfang März veröffentlicht.
Die globalen Märkte zeigen eine gemischte Entwicklung: Schweizer Aktien eröffnen schwächer, während die Märkte in Asien und den USA zulegen. Der SMI muss wöchentliche Verluste hinnehmen, Silber nähert sich der 100-Dollar-Marke und Abbott Laboratories stürzt aufgrund enttäuschender Gewinne um 10 % ab. Die US-Märkte erholen sich aufgrund starker Wirtschaftsdaten und einer Entspannung der geopolitischen Lage, während die asiatischen Märkte von der unveränderten Politik der BOJ profitieren. Rohstoffe zeigen sich stark, wobei sich der Ölpreis stabilisiert und die Kupfernachfrage die Preise in die Höhe treibt.
Goldman Sachs stufte Holcim nach dem beeindruckenden Kursanstieg des Zementherstellers von „Kaufen” auf „Neutral” herab, erhöhte jedoch das Kursziel leicht auf 80 CHF. Der Analyst verwies auf das begrenzte Aufwärtspotenzial nach den jüngsten Kursgewinnen, bleibt jedoch positiv hinsichtlich der strategischen Initiativen von Holcim, darunter die Dekarbonisierung in Europa, M&A in Lateinamerika und Kostendisziplin. Die Holcim-Aktie gab im Vormittagshandel um 2,13 % nach, nachdem sie am Vortag ein Jahreshoch erreicht hatte.
Die Schweizer Märkte eröffneten schwächer, wobei der SMI um 0,2 % nachgab, während die asiatischen Märkte nach der Beibehaltung der Zinsen durch die Bank of Japan zulegten. Die Wall Street setzte ihren Aufwärtstrend fort, angetrieben durch die Entspannung der geopolitischen Lage und starke US-Konjunkturdaten. Für mehrere Schweizer Unternehmen wurden Ratingänderungen bekannt gegeben, wobei Barclays Lindt & Sprüngli herabstufte. Die Rohstoffe zeigten eine gemischte Entwicklung, wobei Silber fast 100 Dollar erreichte und sich die Ölpreise stabilisierten. An den Devisenmärkten schwächte sich der Schweizer Franken gegenüber dem Dollar angesichts des Optimismus an den globalen Märkten ab.
Barclays hat Lindt & Sprüngli von „übergewichtet” auf „untergewichtet” herabgestuft und das Kursziel von 135.000 auf 105.000 Schweizer Franken gesenkt, wodurch die Aktien des Schokoladenherstellers ein Zehnmonatstief erreichten. Der Analyst verwies auf Unsicherheiten hinsichtlich des Tempos der Volumen Erholung, Preisdruck durch Wettbewerber und strukturelle Herausforderungen, darunter die geringere Attraktivität von Schokolade in einem Umfeld, in dem Medikamente zur Gewichtsreduktion angeboten werden.
Telefónica wurde vom Magazin Fortune in seiner Liste der weltweit angesehensten Unternehmen 2026 als bestbewertetes europäisches Telekommunikationsunternehmen und weltweit als drittbestes Unternehmen eingestuft. Das Ranking basiert auf Umfragen unter fast 3.000 Führungskräften und Analysten und würdigt die herausragende Innovationskraft, globale Wettbewerbsfähigkeit und Produkt-/Dienstleistungsqualität von Telefónica in 51 Branchen. Diese Auszeichnung stärkt die Position von Telefónica als führendes internationales Unternehmen, das sich durch Innovation und operative Exzellenz auszeichnet.
Der Artikel beschreibt die angespannte Atmosphäre beim Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos und hebt drei große Konfrontationen hervor: zwischen den europäischen Ländern untereinander, zwischen Trump und der Welt (insbesondere nach seinen territorialen Forderungen gegenüber Grönland) und zwischen der amerikanischen Wirtschaft und Europa. Die europäischen Staats- und Regierungschefs zeigten sich zunehmend widerstandsfähig gegenüber dem Druck der USA, wobei Macron und der kanadische Premierminister Mark Carney in ihren Reden dazu aufforderten, sich Trumps Forderungen zu widersetzen. Der Artikel weist auch auf die ablehnende Haltung der amerikanischen Wirtschaft gegenüber Europa und den überraschenden Optimismus der europäischen Unternehmen hinsichtlich Investitionsmöglichkeiten hin, was auf unterschwellige Spannungen in den transatlantischen Beziehungen hindeutet.

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